Frankreich Erasmus+

Reise in die Provence, pourqoui pas?

Zweieinhalb Wochen später bin ich, Mona, Schülerin der 8a, wieder genau dort, wo meine Reise gestartet hat. Am Flughafen in Lyon. Jedoch jetzt mit vielen schönen, lustigen und interessanten Erinnerungen an meine Zeit in Frankreich. Am ersten Wochenende meiner Reise bin ich in Begleitung meiner Französischlehrerin, Frau Prof. Scheuch, nach Lyon geflogen, wir haben die schöne Stadt erkundet und sind dann mit dem TGV (einem Zug) nach Orange, meinem eigentlichen Ziel, gefahren. Dort lernte ich dann voller Aufregung meine tolle Gastfamilie kennen, mit der ich die nächste Zeit verbringen durfte. Am nächsten Morgen ging es dann gleich zur französischen Schule, dem Lycée de l’arc, wo ich zwei Wochen lang in den französischen Unterricht hineinschnuppern durfte. Im Gegensatz zu Österreich sind die Schultage in Frankreich zumeist länger, man hat dafür aber auch mehr Zeit zwischen den Unterrichtsfächern und kann zu Mittag in der Kantine (die in dieser Schule wirklich ausgezeichnet ist) essen gehen. Nach den langen Schultagen hüpften meine Gastgeschwister und ich oft noch ins Pool, wo wir unzählige Wasservolleyballmatches hatten. Wenn später noch Zeit blieb, spielten wir oft Spiele, kochten gemeinsam (richtig gute Gerichte aus der Provence) und machten die ein oder andere Radrunde durch die Weinfelder, wo wir immer großartige Sonnenuntergänge bewundern konnten. Wenn meine Gastbrüder dann doch einmal Hausaufgaben machen mussten, nahm ich mir mein Buch und genoss die Zeit in der Hängematte unter einem großen Baum im riesigen Garten. An den Wochenenden machten wir dann Ausflüge und erkundeten gemeinsam die römische Stadt Orange mit dem riesigen und gut erhaltenen Amphitheater, die Stadt Avignon, das römische Dorf Séguret, Vaison de la Romaine und die Pont du Gare. Die Tage waren wirklich wunderschön und ich konnte viel Neues über Frankreich und vor allem die Provence lernen und mein Französisch auf eine lustige Art und Weise verbessern.

Jetzt, am gleichen Platz wie vor zweieinhalb Wochen, blicke ich zurück auf eine wunderschöne Zeit, die mir lange in Erinnerung bleiben wird. Deshalb möchte ich mich vor allem bei Frau Prof. Scheuch bedanken, die mir diese Reise mit Erasmus+ ermöglicht hat, und bei der besten Gastfamilie, die man sich vorstellen kann, mit der ich eine tolle, ereignisreiche, lustige Zeit, ganz nach dem Motto pourquoi pas? (warum nicht?) erleben durfte.